Montage des Wellendichtrings
Die Montage eines Wellendichtrings muss mit Sorgfalt erfolgen. Der Wellendichtring, die Welle und die Gehäusebohrung müssen sauber sein. Schmutz, der möglicherweise während des Einbaus zwischen die Dichtlippe und die Welle gerät, kann zur Leckage führen.
Da die Dichtlippe des Wellendichtrings während des Einbaus aufgedehnt werden muss, ist es notwendig, die Welle mit einer Einführschräge zu versehen. Der Winkel der Einführschrägen sollte üblicherweise 30 bis 50° betragen. Falls eine Nut auf der Welle vorhanden ist, sollte eine Montagehülse zum Schutz er Dichtlippe verwendet werden. Die Einführschräge der Gehäusebohrung sollte eine Länge von mindestens 1 Millimeter besitzen. Die Kanten sollten abgerundet werden.
metallischen Versteifungsring des Wellendichtrings überträgt.
Für einen gut funktionierenden Wellendichtring muss das Dichtlippenmaterial geeignet für das abzudichtende Medium sein. Um die Gleiteigenschaften des Wellendichtrings über die Welle zu verbessern, sollten beide, die Dichtlippe des Wellendichtrings und die Welle, gut mit Öl oder Fett geschmiert werden. Dichtlippen aus Leder sollten bereits vor dem Einbau mit Öl durchtränkt werden.
Wenn ein Wellendichtring mit einem metallischen Außenmantel (ERIKS-Typ M und GV) verwendet wird, ist es empfehlenswert, diesen mit einem geeigneten schnellbindenden Klebstoff zusätzlich in der Bohrung zu fixieren. Eine Schmierung der Welle verbessert das Einlaufen des Wellendichtrings enorm. Dichtlippen aus Leder sollten vorab mit Öl benetzt werden.
Bitte beachten Sie, dass ein Wellendichtring niemals mit hohem Kraftaufwand in die Gehäusebohrung eingepresst werden sollte. Die Montage des Ringes wird vereinfacht, indem die Bohrung eingefettet wird.
Wellendichtringe (3573kB)